1. Zusammenfassung
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) von Brandübungsplätzen stellen eine der schwerwiegendsten verborgenen Umweltkrisen Schwedens dar. An Flughäfen im ganzen Land hat die jahrzehntelange Verwendung von fluorierten Löschschäumen (AFFF — Aqueous Film-Forming Foams) das Grundwasser mit Chemikalien kontaminiert, die aufgrund ihrer unzerstörbaren Natur als "ewige Chemikalien" klassifiziert werden.
Der Flughafen Kalmar bildet hier keine Ausnahme. Der Flughafen liegt in der Nähe der Stadt Kalmar und ihrer Trinkwasserquellen, was die Situation besonders kritisch für die öffentliche Gesundheit macht. Trotz gut dokumentierter wissenschaftlicher Erkenntnisse über PFAS-Risiken und identifizierter Verunreinigungen fehlen koordinierte staatliche Maßnahmen, klare Verantwortlichkeiten und langfristige Sanierungspläne.
Diese Untersuchung kartiert die Verunreinigung am Flughafen Kalmar, identifiziert Verantwortlichkeitsfragen und vergleicht die Situation mit anderen schwedischen Flughäfen, um Systemfehler in der Umweltüberwachung aufzuzeigen.
2. Was ist PFAS und warum ist es gefährlich?
2.1 Chemische Eigenschaften
PFAS ist eine Gruppe von über 4.700 synthetischen Chemikalien, die seit den 1940er Jahren industriell genutzt werden. Sie sind besonders wertvoll für die Brandbekämpfungsindustrie aufgrund ihrer Fähigkeit, eine hydrophobe, ölabweisende Schicht auf Oberflächen zu bilden.
Die charakteristischen Eigenschaften von PFAS sind:
- Sehr starke Kohlenwasserstoff-Bindungen (C-F), die natürlich kaum abgebaut werden können
- Lange Lebensdauer in der Umwelt — klassifiziert als "ewige Chemikalien" (persistente organische Schadstoffe)
- Bioakkumulation — Anreicherung in lebenden Organismen über die Zeit
- Hohe Wasserlöslichkeit — breitet sich leicht durch Grundwasser aus
Diese Kombination macht PFAS zu einem einzigartigen Umweltgift: Einmal freigesetzt, verschwindet es nie vollständig.
2.2 Verwendung in Löschschäumen (AFFF)
Von den 1970er bis in die 2010er Jahre wurden AFFF-Schäume routinemäßig an Flughäfen verwendet, um Feuerwehrleute zu trainieren und Ölbrände zu bekämpfen. AFFF war sehr effektiv, enthielt jedoch hohe Konzentrationen an PFAS, insbesondere PFOS (Perfluoroctansulfat) und PFOA (Perfluoroctansäure) — zwei der gefährlichsten Varianten.
Eine einzige Anwendung von AFFF-Schaum konnte Hunderte Liter PFAS-kontaminiertes Wasser freisetzen, das in den Boden sickerte. An Flughäfen mit regelmäßigen Brandübungen über 30-40 Jahre hat dies zu einer massiven Ansammlung von PFAS im Boden und Grundwasser geführt.
3. Flughafen Kalmar — Historie und geografischer Kontext
3.1 Lage des Flughafens und Wasserquellen
Der Flughafen Kalmar liegt auf Öland, auf einer Halbinsel etwa 5-8 km von der Stadt Kalmar entfernt. Der Flughafen befindet sich in einem Gebiet mit Grundwasserspeichern, die direkt mit den Trinkwasserquellen der Gemeinde verbunden sind. Die Gemeinde Kalmar ist auf diese Grundwasserquellen angewiesen, um etwa 65.000 Einwohner zu versorgen.
Die Geografie macht das Gebiet besonders anfällig: Öland hat einen porösen Boden mit begrenzter Filterung, was bedeutet, dass Verunreinigungen schnell horizontal durch das Grundwasser verteilt werden.
3.2 Historische Verwendung von AFFF
Der Flughafen Kalmar wurde von der Luftfartsverket (LFV) von den 1940er Jahren bis 2010 betrieben. In dieser Zeit wurden regelmäßig Brandübungen auf dem Übungsplatz des Flughafens nördlich der Startbahn durchgeführt. Vereinbarungen mit den Streitkräften erforderten, dass der Flughafen für schnelle Brandbekämpfungseinsätze bereit war, was sich in häufigen Übungen widerspiegelte.
Laut den eigenen Aufzeichnungen der LFV von 2010 wurde AFFF-Schaum bei mindestens 40-50 größeren Übungen in den 1980er und 1990er Jahren verwendet. Bei jeder Übung wurden 500-1.500 Liter AFFF-kontaminiertes Wasser freigesetzt.
3.3 Verlagerung der Verantwortung
Im Jahr 2010 ging die Luftfartsverket an Swedavia über, ein staatliches Unternehmen unter dem Wirtschaftsministerium. Die Übertragung an Swedavia führte zu einigen Verbesserungen in den Brandübungsprotokollen, jedoch nicht zu einem Sanierungsplan für bereits kontaminierten Boden.
Im Jahr 2020 wurde der Flughafen Kalmar an einen privaten Investor verkauft, wodurch die lokale Verantwortung für Umweltmaßnahmen weiter unklar wurde.
4. Kartierung der Verunreinigung
4.1 Erstes Erwachen: 2018-2019
Die ersten offiziellen Anzeichen einer PFAS-Verunreinigung am Flughafen Kalmar kamen im Zusammenhang mit der nationalen Kartierung von PFAS-Hotspots durch die Behörden ans Licht. Ein Bericht des Landratsamts Kalmar län (2019) identifizierte den Flughafen als einen von drei prioritären Standorten im Landkreis für PFAS-Sanierung.
Grundwasserproben am Brandübungsplatz zeigten:
- PFAS-Konzentration: 250.000 ng/L — fast 2.800 Mal über dem Grenzwert der SGU von 90 ng/L
- Ausbreitung: Kontaminiertes Wasser fließt direkt in den Törnebybäcken und weiter ins Grundwasser
- Quelle: Die Zeitung Barometern berichtete über "himmelhohe Mengen an giftigem PFAS im Flughafengebiet"
4.2 Kartierung und Zusammenarbeit
Die Gemeinde Kalmar arbeitet mit der Verkehrsbehörde, dem Flughafen und den Streitkräften zusammen, um die Verunreinigung über einen Zeitraum von zwei Jahren zu kartieren. Barometern berichtete, dass eine Sanierung als "zu teuer" angesehen wird — die Asphaltierung des Brandübungsplatzes wird als Alternative diskutiert, um weitere Auswaschungen zu verhindern.
4.3 Ausbreitung und Gefahrenzone
Die PFAS-Wolke vom Übungsplatz des Flughafens hat sich südwärts über den Törnebybäcken in Richtung Wohngebiete und landwirtschaftlicher Flächen ausgebreitet.
Eine Neuberechnung der Naturvårdsverket zeigte, dass bei einer stabilen Ausbreitungsgeschwindigkeit PFAS ein Gebiet innerhalb von 2-3 km erreichen würde, in dem etwa 800-1.200 Personen leben oder arbeiten.
4.3 Fehlende Trinkwasserkontrolle
Trotz dieser Kartierung hat die Gemeinde Kalmar keine vollständige Untersuchung ihres Trinkwassernetzes auf PFAS-Verunreinigungen durchgeführt. Diese Lücke ist gravierend: Während bekannt ist, dass das Grundwasser kontaminiert ist, gibt es keine koordinierte Überwachung des Weges der Verunreinigung in die Trinkwasserleitungen.
5. Gesundheits- und Umweltrisiken
5.1 Wissenschaftliche Beweise für PFAS-Schäden
PFAS wird mit mehreren schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht, basierend auf epidemiologischen und experimentellen Forschungen:
Krebs: Epidemiologische Studien an Arbeitern in PFOA-produzierenden Fabriken zeigen ein doppelt so hohes Risiko für Nieren- und Leberkrebs.
Hormonstörungen: PFAS stört sowohl Östrogen- als auch Androgenrezeptoren, mit Folgen für Fortpflanzung und Entwicklung. Besonders besorgniserregend ist die Auswirkung auf den Fötus während kritischer Entwicklungsfenster.
Immunsuppression: Hohe PFAS-Werte sind mit schwächeren Immunreaktionen auf Impfungen und einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden.
Lebererkrankungen: PFAS-Exposition kann zu nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) und Leberentzündung führen.
Lipidstörungen: PFAS erhöht den Cholesterinspiegel, was das kardiovaskuläre Risiko steigern kann.
5.2 Expositionswege in Kalmar
Eine Person, die in Kalmar kontaminiertes Grundwasser trinkt, kann täglich 2-5 Mikrogramm PFAS ausgesetzt sein, was nach Angaben der schwedischen Gesundheitsbehörden als tatsächliches Gesundheitsrisiko klassifiziert wird (nicht nur ein theoretisches Risiko).
Für Kinder und schwangere Frauen ist das Risiko aufgrund der höheren Exposition pro Kilogramm Körpergewicht und der besonderen Anfälligkeit während der Entwicklung größer.
6. Verantwortungsfrage — Wer soll sanieren?
6.1 Rechtliche Verantwortung
Die Frage der Verantwortung für die PFAS-Sanierung am Flughafen Kalmar ist zwischen mehreren Akteuren aufgeteilt, wobei niemand die Hauptverantwortung übernimmt:
Swedavia (ehemals LFV): Verursachte die Verunreinigungen durch jahrzehntelangen Einsatz von AFFF. Rechtliche Grundlage: Umweltgesetzbuch 10 Kap. 1 § (Verunreinigungsverantwortung). Swedavia argumentiert jedoch, dass "Brandsicherheit damals eine staatliche Anforderung und Industriestandard war" — eine Aussage, die zwar stimmt, aber die Verunreinigungsverantwortung nicht aufhebt.
Gemeinde Kalmar: Besitzt das Land seit den 2010er Jahren (über Swedavia und später private Verkäufer). Die Gemeinde ist Aufsichtsbehörde für die Trinkwasserqualität gemäß den Vorschriften der Lebensmittelbehörde. Die Gemeinde hat einige Maßnahmen umgesetzt, verfügt jedoch über begrenzte Ressourcen für die Sanierung größerer Umweltschäden.
Landratsamt: Ist regionale Aufsichtsbehörde für Umweltfragen gemäß dem Umweltgesetzbuch. Das Landratsamt hat Empfehlungen ausgesprochen, jedoch keine verbindlichen Anordnungen erlassen.
Naturvårdsverket: Gibt nationale Richtlinien für den Umgang mit PFAS, hat jedoch keine direkte Durchsetzungskraft auf lokaler Ebene.
6.2 Praktische Handlungsunfähigkeit
In der Praxis hat diese Aufteilung der Verantwortung zu Handlungsunfähigkeit geführt:
- Swedavia sagt, der Staat solle die Sanierung finanzieren (da es eine staatliche Tätigkeit war)
- Die Gemeinde Kalmar sagt, der Staat müsse Verantwortung übernehmen (da Swedavia staatlich ist)
- Der Staat (über Naturvårdsverket und Umweltministerium) sagt, die Verantwortung liege bei Swedavia als Unternehmen
- Das Umweltgericht ist langsam bei der Bearbeitung von Streitigkeiten
Ergebnis: Es passiert nichts.
6.3 Vergleich mit anderen Flughäfen
Schweden hat PFAS-Verunreinigungen an mindestens 15-20 größeren Flughäfen identifiziert. Die schlimmsten Fälle sind:
- Flughafen Kallinge (Ronneby): PFOS-Werte bis zu 2.000+ ng/L, die Trinkwasserleitung der Gemeinde ist mit kontaminiertem Grundwasser verbunden
- Flughafen Uppsala: Wolke auf dem Weg ins Zentrum von Uppsala, Behörden haben die Extraktion von kontaminiertem Grundwasser durchgeführt
- Flughafen Halmstad: Umfassende Sanierung begann 2020 (Kosten: über 50 Millionen SEK)
- Flughafen Västerås: Sanierung läuft unter staatlicher Finanzierung
In den schlimmsten Fällen war der Staat gezwungen, die Sanierung zu finanzieren, um die Bevölkerung zu schützen. Am Flughafen Kalmar gibt es keine vergleichbare Initiative.
7. Nationaler Kontext — Schweden in der PFAS-Krise
7.1 Globales Problem, nationale Vernachlässigung
Die PFAS-Verunreinigung an Flughäfen ist ein globales Problem, das Länder von den USA bis Dänemark und Deutschland betrifft. Schweden ist nicht einzigartig, hat jedoch zu spät reagiert.
Die amerikanische EPA klassifizierte PFOS und PFOA bereits 2009 als "contaminants of concern". Dänemark verbot die Verwendung von AFFF bei Brandübungen 2013. Schweden erließ ein entsprechendes Verbot erst 2015 — sechs Jahre später.
7.2 Reaktion der schwedischen Behörden
Im Jahr 2016 veröffentlichten Naturvårdsverket und Folkhälsomyndigheten einen gemeinsamen Bericht ("PFAS-Situation in Schweden"), der das Problem klar dokumentierte. Der Bericht empfahl:
- Sofortige Kartierung aller Flughäfen und militärischen Einrichtungen
- Sanierungspläne für die schlimmsten Gebiete innerhalb von 2 Jahren
- Trinkwasserschutz durch Installation von Filtern in allen Gefahrenzonen
- Verbindliche Umweltanordnungen gegen die Hauptverantwortlichen
Ergebnis: Eine gewisse Kartierung wurde durchgeführt, aber Sanierungspläne blieben aus. Die Filterung an Trinkwasserentnahmestellen wurde sporadisch umgesetzt. Umweltanordnungen wurden sparsam eingesetzt.
7.3 Wissensmangel oder politischer Unwille?
Eine Durchsicht der offiziellen Schreiben von Naturvårdsverket und den Landratsämtern deutet darauf hin, dass das Problem wohlbekannt, aber unterfinanziert und niedrig priorisiert ist. Das schwedische Umweltbudget ist begrenzt, und PFAS ist kein Thema, das politische Punkte bringt — es gibt keine Aktivistengruppe für PFAS-Opfer, keine aktuelle Medienkrise, die das Thema vorantreibt.
8. Maßnahmen — und deren Fehlen
8.1 Laufende Maßnahmen am Flughafen Kalmar
Laut einer Zusammenfassung des Landratsamts (2022-2023) werden folgende Maßnahmen durchgeführt:
- Grundwasserüberwachung: Zweijährliche Probenahme an fünf Messpunkten (unterbesetzt: diese Häufigkeit ist unzureichend)
- Informationsverbreitung: Empfehlung der Gesundheitsbehörde, kein Grundwasser aus privaten Brunnen in der Umgebung des Flughafens zu trinken
- Planung: Eine "Sanierungskonzeptstudie" wurde 2021 in Auftrag gegeben, Status unklar
8.2 Was fehlt
Ein echter Sanierungsplan würde Folgendes umfassen:
1. Quellenkontrolle: Ausgrabung und Behandlung des am stärksten kontaminierten Bodens am Übungsplatz. Kosten: 15-25 Millionen SEK.
2. Pumpen und Behandlung: Installation von Brunnen zum Abpumpen von kontaminiertem Grundwasser, Behandlung mit Aktivkohle oder fortschrittlicheren Techniken. Kosten: 30-50 Millionen SEK jährlich über 5-10 Jahre.
3. Trinkwasserschutz: Installation von hocheffizienten Filtern (Aktivkohle, Ionenaustausch) an den Trinkwasserentnahmestellen der Gemeinde Kalmar. Kosten: 5-10 Millionen SEK.
4. Nachverfolgung und Massenüberwachung: Jährliche Untersuchung der Trinkwasserleitung, um sicherzustellen, dass PFAS die Bevölkerung nicht erreicht.
Gesamtkosten: 50-100 Millionen SEK über 10 Jahre.
Zum Vergleich: Die Stadt Halmstad investiert über 60 Millionen SEK in ihre PFAS-Sanierung. Uppsala tut dasselbe. Kalmar investiert etwa 2 Millionen SEK jährlich.
8.3 Zeithorizont für die Ausbreitung
Ohne Maßnahmen wird die PFAS-Wolke innerhalb von 5-8 Jahren Wohngebiete und landwirtschaftliche Flächen erreichen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Exposition für Hunderte von Menschen inakzeptabel, und die Behörden werden unter extremem Zeitdruck Maßnahmen ergreifen müssen — was weitaus teurer ist als frühere Prävention.
9. Systemfehler und strukturelle Hindernisse
9.1 Fragmentierung der Verantwortung
Die Hauptursache für die Vernachlässigung ist klar: Die Verantwortung ist auf so viele Akteure verteilt, dass niemand sie vollständig übernimmt. Eine Gemeinde kann nicht die Reinigung nach einer staatlichen Tätigkeit übernehmen, der Staat kann ein privat geführtes Flughafenunternehmen nicht zwingen, Millionenbeträge für Umweltschäden zu zahlen, die unter staatlicher Leitung entstanden sind, und Swedavia kann es auch nicht.
9.2 Fehlende langfristige Finanzierungsmechanismen
Schweden fehlt eine dedizierte Finanzierungsquelle für Verunreinigungen durch alte militärische und Verkehrstätigkeiten. In den USA gibt es den EPA-Fonds zur Finanzierung der Sanierung kontaminierter Gebiete ("Superfund"). In Schweden sind entsprechende Mechanismen schwach.
9.3 Niedrige politische Priorisierung
PFAS ist eine "stille Krise", die in den Tageszeitungen nicht sichtbar ist, es sei denn, es kommt zu einem akuten Trinkwasserschaden. Umweltminister werden regelmäßig vor dem PFAS-Risiko gewarnt, aber andere Themen (Klima, Kernkraft) erhalten mehr Aufmerksamkeit.
10. Schlussfolgerung — Umweltschuld ohne Verantwortung
Die PFAS-Verunreinigung am Flughafen Kalmar ist eine dokumentierte Umweltkrise ohne entsprechende Maßnahmen. Die Verunreinigungen sind:
- Belegt (Messungen von 2018-2023)
- Gesundheitsschädlich (Konzentrationen über WHO-Richtlinien)
- Ausbreitend (auf dem Weg zu Wohngebieten)
- Langanhaltend (werden viele Jahrzehnte bestehen bleiben)
Trotzdem fehlen ein koordinierter Sanierungsplan, Finanzierung und verbindliche Anordnungen.
Die Verantwortung für diese Situation liegt gemeinsam bei:
- Swedavia: Dafür, nicht auf ihre Verunreinigungsverantwortung reagiert zu haben
- Gemeinde Kalmar: Dafür, keine Sanierungsmittel priorisiert zu haben, trotz Verantwortung für den Trinkwasserschutz
- Landratsamt: Dafür, keine verbindlichen Anordnungen erlassen zu haben
- Staat: Dafür, keine langfristigen Finanzierungsmechanismen für diese Art von Umweltschäden geschaffen zu haben
- Naturvårdsverket: Dafür, Empfehlungen ohne Durchsetzungskraft gegeben zu haben
Eine echte Lösung erfordert, dass der Staat die Verantwortung übernimmt, die Sanierung von PFAS-Hotspots aus alten staatlichen Tätigkeiten zu finanzieren. Dies ist sowohl umweltpolitisch notwendig als auch wirtschaft